Notrufsystem für kleine Gebäudeeinheiten

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Moderne Technologien erlauben es, ursprünglich kostenintensive Einrichtungen, an vielerlei Orten einzusetzen. Ein ausgezeichnetes Beispiel für einen solchen Einsatz ist die Verwendung von Notrufsystemen, welche beispielsweise in Aufzügen zum Standard gehören. Diese können aufgrund der deutlich gesunkenen Kosten und der immer komfortabler werdenden Einbindung auch in kleinen Gebäudeeinheiten mühelos installiert oder für andere Zwecke, in denen ein Notruf Hilfe verspricht, eingesetzt werden. Auch der Arbeitsaufwand, Notrufsysteme für kleine Gebäudeeinheiten zu installieren und zu integrieren ist stark gesunken. Dementsprechend bieten die Notrufsysteme von MEDER CommTech entweder als Teil eines großen Steuerungssystems oder als Einzellösung alles was Unternehmen, Behörden und auch Privatleute erwarten.

In der Vergangenheit waren Notrufsysteme auf wenige Gebiete beschränkt

Zum Standard gehören Notrufsysteme trotz der rasanten Entwicklung nur in wenigen Bereichen. Bestes Beispiel sind etwa Notrufsysteme in Aufzügen, die nahezu überall eingesetzt werden. Moderne Notrufsysteme lassen sich jedoch auch in allen nur erdenklichen anderen Bereichen einsetzen, denn eine Verbindung und ein Alarmknopf sind mit wenig Aufwand überall installiert. Das Funktionsprinzip ist dabei gleich. Durch einen Knopfdruck wird eine direkte Verbindung mit einer Notruf- oder Steuerungszentrale aufgebaut, die dann entweder direkt Hilfe schicken kann, oder die zuständigen Stellen innerhalb kürzester Zeit informiert.

Die Ziele derartiger Systeme variieren je nach Einsatzort. Beispielsweise gibt es in vielen Städten sogenannte Angsträume, also Orte, an denen die reine Kulisse bereits für Unbehagen sorgt. Dazu gehören etwa Fußgängertunnel, öffentliche Parkhäuser oder verlassene Plätze, an denen nur tagsüber Betriebsamkeit herrscht. Häufig gibt es dort keine konkrete Gefahrensituation, doch sicher fühlen sich Anrainer trotzdem nicht. Ein modernes Notrufsystem stellt also Auslöser zur Verfügung, die im Ernstfall betätigt werden können. Hierbei handelt es sich jedoch nur um ein mögliches Beispiel. Weitere Verwendungszwecke sind ebenso möglich.

Beispielsweise kann es an stark frequentierten Plätzen auch unabhängig von einer Gefahr zu Notfällen kommen, in denen ein Notrufsystem nützlich ist. Erleidet etwa ein Passant in einer Tiefgarage einen Zusammenbruch, so ist der Handyempfang meist beeinträchtigt. Schnell erreichbare und deutlich gekennzeichnete Auslöser eines Notrufsystems schaffen hier eine gute Abhilfe.

Moderne Notrufsysteme kombinieren diverse Komponenten

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Ein Notrufsystem, dass eine Verbindung zu einer Leitstelle oder Notrufzentrale aufbaut, ist nur eine mögliche Ausprägung. So können moderne Notrufsysteme, wie jene von MEDER CommTech auch mit weiteren Komponenten ausgerüstet sein. Beispielsweise lassen sich Überwachungskameras einbinden, sodass alle zu schützenden Bereiche auch von einem zentralen Punkt eingesehen werden können. Wird ein Notruf betätigt, so wird direkt auch eine Verbindung zur jeweils zugehörigen Kamera hergestellt, sodass Wachschutz oder Notrufzentrale sofort eine Ersteinschätzung vornehmen können. Dies hat einen bedeutenden Vorteil: Denn auch wenn zur Verfügung gestellte nur in den seltensten Fällen missbräuchlich verwendet werden, oder schlichtweg ohne böse Absicht betätigt wurden, so kann in solchen Fällen angemessen reagiert werden und auf die Alarmierung der Polizei, Feuerwehr oder des Rettungsdienstes verzichtet werden. Lässt sich eine zuverlässige Bewertung, auch mit Hilfe einer in einem Notrufsystem ebenfalls integrierten Gegensprechanlage, angemessen treffen, so bietet dies weitere Vorteile.

Ein typisches Beispiel, in dem so etwas schon heute absolut nützlich ist, sind Notrufsysteme in Aufzügen. Die überwiegende Mehrheit der Nutzer ist sich deren Bedeutung bewusst und würde niemals absichtlich einen fehlerhaften Notruf auslösen. Dennoch kommt es vor: Falsch an die Knöpfe angelehnt oder der Transport sperriger Gegenstände löst ungewollt einen Notruf aus. Grundsätzlich ist dabei immer vom schlimmsten auszugehen, durch Komponenten wie zusätzliche Kameras oder Gegensprechanlagen, lassen sich Fehlbenachrichtigungen schnell als solche identifizieren und es kann auf die kostenintensive Reaktion einen Techniker oder gar Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwahr zu alarmieren verzichtet werden. Installiert ein Unternehmen oder eine Behörde derartige Notrufsysteme, stellt sie kostengünstige Kontaktstellen zur Verfügung und kann gleichzeitig situationsgerecht auf deren Auslösung reagieren.

Notrufsysteme auch in der Industrie gefragt

Gerade auf Werksgeländen, an denen vielerorts anspruchsvolle Arbeiten erledigt werden, haben sich Notrufsysteme ebenfalls etabliert. Auf Grund regelmäßiger Unterweisungen in Sachen Arbeitsschutz, sind die potentiellen Anwender hinsichtlich einer angemessenen Inanspruchnahme geschult. Gleichzeitig sind sie aber im Ernstfall jederzeit in der Lage, eine Notsituation zu melden.

Ähnliches lässt sich in Krankenhäusern oder Pflegeheimen als nützlich bewerten. So gibt es viele Gründe, warum Mitarbeiter, Patienten oder Bewohner im Ernstfall keine direkte Kontaktmöglichkeit besitzen. Sehen Sie eine hilfebedürftige Person, wissen um die zur Verfügung stehenden Schalter und sind diese deutlich gekennzeichnet, so kann Hilfe innerhalb kürzester Zeit angefordert werden. Gerade, bei Menschen, die vielleicht einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, zählt oft jede Sekunde. Notrufsysteme verringern die Reaktionszeit, also die Zeit von der Auslösung eines Notrufes, bis hin zum Eintreffen der zuständigen Stellen. Ein konsequenter Einbau derartiger Systeme hat also sowohl aus der kosten- als auch aus der sicherheitsrelevanten Perspektive einen unumstrittenen Vorteil, da die Reaktionszeit deutlich minimiert wird.

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